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Lange Tradition 
Der Boxsport in Wuppertal kann auf eine lange Tradition zurückblicken.
Vor dem Krieg, aber noch bis Ende der 50er Jahre gab es mehrere
Boxvereine im „Tal“, unter anderem den EBC , Union , Victoria,´SSVg Barmen  
und Heros Barmen , dem späteren VFB Wuppertal .
Werner Spannagel , der mehrfache Deutsche Meister in den Jahren 1932,
1933 und 1934; oder Herbert Runge , Olympiasieger 1936, aber auch
Iko Herchenbach , Päule Witte , August Schwabeland ,
Kalla Schmidt , Arthur Kettenbach , Jupp Rose , Hans Bornscheuer
und viele mehr machten Wuppertal als Boxhochburg bekannt.
Auch in den 50er Jahren waren alle oben genannten Vereine noch aktiv.
 Von den vielen herausragenden Boxern dieser Zeit möchte ich bewußt zwei herausheben, 
die den beiden später verbleibenden „aktiven“ Vereinen angehörten;
Peter Augst  vom VFB Wuppertal und Alfred Engel  von der SSVg Barmen.
Peter Augst , der Deutsche Juniorenmeister, und Alfred Engel , der über 200 Kämpfe
bestritt, waren später äußerst erfolgreich beim ASV  als Trainer tätig.
In den 60er Jahren ließ das Interesse am Boxsport sowohl bei den Aktiven als
auch den Zuschauern stark nach. Sowohl der VFB als auch die SSVg bekamen nur
noch mit Mühe eine komplette Staffel zusammen. Allerdings hatte der VFB mit
„Kaka“ Schoth Ende der 60er den Deutschen Jugend- und Juniorenmeister in
seinen Reihen. Als sich 1970 mehrere Vereine zum Großverein ASV
zusammenschlossen, waren auch beide Vereine und somit ihre Boxabteilungen dabei.
Durch den Zusammenschluß konnte für einige Jahre noch mal eine Staffel gestellt 
werden, aber ab Mitte der 70er Jahre machten die ASV-Boxer nur noch durch 
Einzelerfolge auf sich aufmerksam. Die konnten sich allerdings sehen lassen. 
1973 wurde Reinhold Lehnardt  Deutscher Juniorenmeister, 1975 erkämpfte sich
 Peter Hahn  den gleichen Titel bei der Jugend. Ihnen folgte Stefan Macht ,
der 1981 bei der Jugend und 1983 bei den Junioren den Titel holte.
Andreas Sikura schaffte den Deutschen Meister 1990 bei der Jugend.
Danach wurde es sehr ruhig um die Boxabteilung . Anke Vosskühler  als Abteilungsleiterin,
 Reinhold Hemmerling , Gerry Schwarzkopf  und wenige andere hielten 
den Sportbetrieb zwar aufrecht, aber die letzte Veranstaltung wurde 1992 durchgeführt. 

      
Der Neuanfang 
wurde 1995 mit dem sehr aktiven und mit guten Ideen bestückten Abteilungsleiter 
Manfred Branca vollzogen , mit dem Ziel, wieder mehr aktive Boxer zu haben und
 Boxveranstaltungen durchzuführen. Im Oktober 1996 war es soweit; in unsere
 Trainingshalle auf dem Sedansberg zwängten sich über 300 Zuschauer und waren 
begeistert von dem Sichtungsturnier, zu dem die ASV-Boxer eingeladen hatten.
 Das gab uns Mut, und so folgten regelmäßige Veranstaltungen, jetzt überwiegend
 in der Bromberger Halle, um dem großen Zuschauerzuspruch gerecht zu werden. 
Auch die Sportpresse, ich erwähne hier besonders Jochen Macheraux 
 und F.W. Bräuer  sowie das Fernsehen mit Ede Wolf , ist uns sehr wohlgesonnen.
Heute ist die ASV-Boxabteilung gut strukturiert und organisiert.
An 4 Tagen in der Woche steht uns „unsere“ Halle auf dem Sedansberg zur Verfügung.

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